Ein Wettbewerb für nichtstaatliche Museen in Bayern zu spannenden Objekten und deren Heimatgeschichten

Welche Schätze schlummern in Bayerns nichtstaatlichen Museen? Welche Zeugen der Vergangenheit warten darauf, ihre einzigartigen Geschichten zu erzählen, von besonderen Momenten und weichenstellenden Entscheidungen? Das Bayerische Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat und das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst suchen „Heimatschätze“ – regionaltypische Kleinode, die mit besonderen Bezügen zur bayerischen Heimat verbunden sind. Welche ungewöhnlichen, erstaunlichen, lustigen oder tragischen Geschichten stecken hinter diesen Museumsexponaten und warten darauf, einer breiten Öffentlichkeit erzählt zu werden?

Museen sammeln und bewahren identitätsstiftende Kulturgüter. Egal ob Naturkunde-, Kunst-, Archäologie- oder Freilichtmuseum, ob kultur- oder technikgeschichtlich, ob orts- oder regionalgeschichtlich ausgerichtetes Haus – gemeinsam vermitteln alle Museen historische und kulturelle Zusammenhänge im Kleinen, hautnah und oft regional nachvollziehbar. In zahlreichen Objekten äußert sich das Anliegen der Menschen vor Ort, ihre Heimat mitzugestalten.

Mitunter ist es nicht das Glanzstück der Ausstellung, das die Geschichte vor Ort entscheidend geprägt hat, sondern der scheinbar unattraktive Gegenstand am Rande. Ob Tonkrug, Mühlrad, Fingerhut oder politisches Papier – gesucht werden regionaltypische Museumskleinode, die Heimat verkörpern und spannende, originelle, außergewöhnliche, aber stets belegbare Geschichten erzählen.

Die 100 spannendsten Heimatschätze wurden im Rahmen eines Wettbewerbs in Kooperation mit der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern und dem Bayerischen Landesverein für Heimatpflege ermittelt und werden in Kürze auf dieser Seite vorgestellt.