Heimatpreis Bayern

Die Preisträger - 2017

Bayernbund e.V.

Der Traditionsverein hat eine Vertiefung des bayerischen Geschichts- und Staatsbewusstseins und die Bewahrung der christlich-abendländischen Tradition sowie die Erhaltung der heimischen Kultur und Sprache aller Stämme zum Ziel. Der Verein unterstützt die Heimatpflege und das Brauchtum sowie den Landschafts- und Naturschutz. Er setzt sich für die Stärkung der föderativen Ordnung in Deutschland und die Förderung eines Europas der Regionen mit entsprechenden verfassungsmäßigen Organen ein. Der Dialektpflege diente das Projekt „Freude an der Mundart wecken“ in einer Reihe von Kindergärten und Schulen. 2014 hatte der Bayernbund dieses Projekt mit dem Titel: „MundART WERTvoll“ in das Wertebündnis Bayern eingebracht, das 2016 erfolgreich abgeschlossen wurde.

Die Keferloher Freunde e.V.

Die Kerferloher Freunde organisieren und koordinieren den Keferloher Montag, der auf eine über 1050-jährige Geschichte zurückblickt. Im Jahr 955 fand erstmalig der Keferloher Montag als Viehmarkt statt. Seit dem 11. Jahrhundert ist der „Keferloher“ ein Markt mit Volksfestvergnügen. Er war zwischenzeitlich der größte und wichtigste Pferde- und Viehmarkt des Oberlandes und gleichzeitig Feiertag der Bauern. Die Keferloher Freunde „wiederbelebten“ die alte Keferloher Tradition.

Froschhamer Zunft e. V.

Die Froschhamer Zunft ist der älteste durchgängig aktive, private soziale Verein Bayerns. Vor allem Bauern aus Froschham schlossen sich bereits 1453 zu einer Gemeinschaft zusammen, die neben religiösen Pflichten auch gegenseitige Hilfe in den Vordergrund stellte. Die Forschhamer Zunft unterstützt seit knapp 600 Jahren in der Region Bad Reichenhall Bedürftige finanziell und praktisch. Daneben tritt der Verein für den Erhalt des historischen Kreuzganges St. Zeno als Kulturjuwel aus dem 12. Jahrhundert ein. Der Verein verbindet auf vorbildliche Weise soziales und religiöses Engagement mit moderne Traditionspflege.

Gebirgs- und Volkstrachtenverein „Ilmtaler“

Die „Ilmtaler“ stehen für Tracht und Brauchtum mit viel Idealismus und Leidenschaft. Der 1926 von Mitgliedern des damaligen Theatervereins „Gmüatlichkeit Pfaffenhofen“ gegründete Verein trägt neben der Miesbacher Tracht inzwischen auch die Holledauer Volkstracht. Markenzeichen des Trachtenvereins sind neben den beiden bayerischen Trachten lebendiges und gelebtes Brauchtum sowie Geselligkeit. Schuhplattler und Volkstänze sowie das Brauchtum im Jahreslauf werden an junge Leute weitergegeben. Altes Handwerk wird durch das Fertigen von Miedern, Riegelhauben und Klosterarbeiten belebt. Die „Ilmtaler“ leisten mit vielseitigem Engagement zur Pflege von Brauchtum und Tracht einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der Kultur unserer Heimat Bayern.

Herzogstadt Burghausen e.V.

Der Verein „Herzogstadt Burghausen“ mit seinen über 650 Mitgliedern ist ein Beispiel für langjährig erfolgreiches „Heimatmarketing“. Der Verein ist ein bewährter Botschafter der Stadt Burghausen. Beeindruckend ist die Nachstellung des historischen Lebens zur Regierungszeit des Herzogs Wilhelm IV. in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Bereits seit 1913 lädt er immer am zweiten Wochenende im Juli für drei Tage zum Fest auf die Burg Burghausen ein. Dort wird das gesamte Spektrum des mittelalterlichen Lebens so authentisch wie möglich nachgespielt. Das Burghauser Burgfest mit rund 1.500 Beteiligten ist Markenzeichen der Stadt und hat sich zu einem der größten Mittelalterspektakel Bayerns entwickelt. Die längste Burg der Welt und die historische Altstadt in Burghausen bieten die Kulisse für ein atemberaubendes Historienschauspiel.

Tölzer Leonhardifahrt

Die Tölzer Leonhardifahrt ist ein beeindruckender Ausdruck des aktiv gelebten katholischen Christentums in Bayern. Die Leonhardifahrt zu Ehren des heiligen Leonhard von Limoges ist außerdem ein Muss für Pferdeliebhaber und Freunde der Tracht. Sie wurde erstmals im Jahr 1772 beurkundet. Die Leonhardifahrt in Tölz ist damit eine der ältesten Traditionen ihrer Art in Bayern. Im vergangenen Jahr wurde die Tölzer Leonhardifahrt in die Verzeichnisse des Immateriellen Kulturerbes Bayerns und Deutschlands eingetragen.

Volksmusikarchiv des Bezirks Oberbayern

Das Volksmusikarchiv des Bezirks Oberbayern widmet sich einer vorbildlichen Sammlung und Dokumentation von Volkskultur. Hierdurch ist inzwischen eine herausragende Informations- und Arbeitsstelle für alle Erscheinungsformen der regionalen Musiktradition entstanden. Die umfangreichen Bestände des Volksmusikarchivs bewahren u.a. rund 140.000 Lieder und rund 300.000 Melodien. Das Archiv dient der Dokumentation und Forschung und bildet eine wichtige Grundlage der Volksmusikpflege. So werden kostbare „Schätze“ der Heimat gepflegt und bewahrt.

Volksmusiktag Mittendrin/Kulturverein Mittendrin e.V.

Der Volksmusiktag Mittendrin aus Eichstätt ist eine erfolgreiche Kultur- und Heimatinitiative. Zum 4. Volksmusiktag Mittendrin vom 14. bis 16. Juli 2017 in Eichstätt werden über 800 Musikanten und 1.000 Besucher erwartet. Der Verein leistet einen wertvollen Beitrag zum öffentlichen kulturellen Leben in Eichstätt - ganz unter dem Motto „Mitsingen, mittanzen und mitspielen - mittendrin in Eichstätt“.

Pichelsteiner e.V. Regen

Das Regener Pichelsteinfest ist eines der größten und traditionsreichsten Volksfeste in Niederbayern. Erstmals wurde es am Kirchweih-Montag 1874 gefeiert. Vier Regener Bürger gründeten beim Verzehr des Büchelsteinerfleisches beim Hofwirt aus einer Bierlaune heraus das Pichelsteinerfest. Hauptzweck des Festes ist das fröhliche Zusammensein sowie das Kochen und Verzehren des „Pichelsteiner. Nach einigen Unterbrechungen während der Kriegsjahre wird das Pichelsteinerfest seit 1949 jährlich als „Fest der Gemütlichkeit“ und Heimatfest gefeiert. Das traditionsreiche Fest ist Teil der Heimat Bayern.

Grafenauer Salzsäumerfest

Das Grafenauer Salzsäumerfest macht Heimat der Vergangenheit in der Gegenwart und in Zukunft erlebbar. Eingeführt wurde es 1975 zum 600-jährigen Jubiläum der Stadt Grafenau. Das historische Salzsäumerfest erinnert an den Salzhandel auf der „Gulden Strass“ und an die Geschichten der Salzsäumer, die das „weiße Gold“ von Österreich über Bayern nach Böhmen brachten.

Kultur und Festspielverein Aidenbach e.V.

Mit der Organisation und Durchführung des Freilichtspiels „Lieber bairisch sterben... Aidenbach 1706“ nimmt der Kultur und Festspielverein Aidenbach die Besucher regelmäßig mit auf eine Zeitreise in die Vergangenheit. Über 100 Bürger aus Aidenbach und Umgebung bewahren mit diesem historischen Freilichtspiel das Andenken an die Bauernschlacht zu Aidenbach. Der Verzweiflungskampf der Bauern wird in Massenszenen mit Pferden, Feuer und Pulverdampf lebendig, bei dem am Ende der „Schwarze Bauer“ mit der Sense die Oberhand gewinnt. Im Anschluss an das Freilichtspiel findet ein historischer Bauernmarkt auf dem Freilichtareal mit kulinarischen Schmankerln, Gauklern und Spielleuten statt. Der Verein hält historische Geschehnisse unserer Heimat Bayern auch zukünftig in Erinnerung.

Lebensraum Rottal e.V.

Der Verein Lebensraum Rottal e.V. betreibt den denkmalgeschützten Posthalterstadl in Schönau in Rottal Inn als Kleinkunstbühne. Der Verein engagiert sich für Integration, Inklusion und Tradition sowie für die kulturelle Dorfentwicklung im Rottal. Auf der Kleinkunstbühne sind regionale Musiker ebenso zu hören wie Künstler aus Italien, England oder Israel. Dabei werden auch aktuelle Herausforderungen in die kulturelle Arbeit mit einbezogen. Nach dem großen Hochwasser in Simbach gab es ein Benefizkonzert „Hoit ma zam“ mit Claudia Koreck, Alex Diehl, Michael Fitz, Weiherer und anderen Künstlern, bei dem 13.000 Euro für die PNP-Fluthilfe eingespielt wurden. Beim gemeinsamen Theaterprojekt „Mitten in Niederbayern“ agierten Asylbewerber - die neben dem Posthalterstadl 2014 einquartiert wurden - als Laienschauspieler. Für dieses soziale Engagement wurde der Verein 2016 mit dem Integrationspreis der Regierung von Niederbayern ausgezeichnet. Der Verein will auch andere Kommunen und Initiativen von seinen Erfahrungen profitieren lassen.

Solidargemeinschaft Schranne e.V.

Der „Straubinger Schrannenmarkt“ schafft Bewusstsein für regionale Spezialitäten und damit für unsere kulinarische Heimat. Die Solidargemeinschaft Schranne e.V. organisiert den „Straubinger Schrannenmarkt“ in Zusammenarbeit mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Straubing, der Stadt Straubing, dem Landkreis Straubing-Bogen und dem Bayerischen Bauernverband. Das Thema Lebensmittel ist eines der großen aktuellen Themen. Der Mehrwert heimischer regionaler Lebens- und Nahrungsmittelproduktion soll für jeden sichtbar gemacht werden. Der Trend zu regionalen Lebensmitteln ist eine Riesenchance für Bayern. Bayern soll kein Land der Agrarmanager sein, sondern der Landwirte, die unsere gewachsenen kleinteiligen Strukturen mit einer ortsnahen Produktion bewahren. Die Unterstützung der heimischen Landwirtschaft und der regionalen Wirtschaftskreisläufe ist ein Bekenntnis zu Heimat und Tradition.

Theater Nikola Landshut e.V.

Der Verein Theater Nikola Landshut bietet seit 1975 Laientheater auf hohem Niveau. Im Spielort Pfarrzentrum St. Nikola in Landshut finden Theateraufführungen mit klassischem Schauspiel sowie mit zeitgenössischen Stücken, Komödien, Kriminalstücke, Mundart und christlicher Literatur statt. Zudem nimmt das Theater an der Landshuter Hochzeit und dem Altstadtfest teil. Das Theater Nikola Landshut leistet einen wertvollen Beitrag zum kulturellen Leben der Stadt Landshut und zur Heimat Niederbayern.

Fränkische Passionsspiele Sömmersdorf e. V.

Die langjährige Passionsspieltradition in Sömmersdorf zeugt von fester christlicher Verwurzelung und starkem Gemeinschafts- und Heimatgefühl. Knapp 34.000 Besucher kamen zu den letzten Passionsspielen in 2013. Bei den alle fünf Jahre stattfindenden Passionsspielen tauchen die Zuschauer in die Passionsgeschichte vom Einzug in Jerusalem bis hin zur Auferstehung ein. Die Freilichtbühne mitten im Wald zählt zu den schönsten und mit 1.900 Plätzen zu den größten Anlagen Deutschlands. 400 Kinder, Frauen, Männer - das sind zwei Drittel der Dorfbevölkerung - wirken vor, auf und hinter der Bühne mit.

KirchnerHAUS Aschaffenburg e. V.

Der Verein KirchnerHAUS Aschaffenburg e. V. sorgt mit Ausstellungen, Fachvorträgen, Exkursionen und kunstpädagogischen Angeboten für eine angemessene Würdigung des expressionistischen Künstlers Ernst Ludwig Kirchner (1880 bis 1938) in dessen Geburtsstadt Aschaffenburg. Der Verein bemüht sich dabei auch um den Erhalt und die kulturelle Nutzung seines Geburtshauses. Kirchner war 1905 Gründungsmitglied der expressionistischen Künstlergruppe „Die Brücke“, die die Kunstgeschichte auf besondere Weise geprägt hat.

Main-Franken-Kreis

Der Main-Franken-Kreis hält mit seinen über 800 Mitgliedern fränkische Volkstümlichkeit lebendig. Einen besonderen Akzent setzt der Verein durch seine Kontakte in die Würzburger Partnerstädte. Auf diese Weise trägt er mainfränkische Traditionen in die Welt. Weiterer Beleg seines grenzüberschreitenden Engagements sind die Aktionen, die Christen in Jerusalem und armen Familien im palästinensischen Umland zugutekommen. Daheim vertreten die Trachten- und Tanzgruppe sowie die Symbolfiguren in historischen Kostümen Mainfranken bei vielerlei Veranstaltungen.

Passionsspiele Dammbach

Die Passionsspiele Dammbach erweitern seit 2001 die bayerische Passionsspiel-Landschaft. Etwa 200 der rund 1.800 Einwohner von Dammbach im Landkreis Aschaffenburg beteiligen sich vor und hinter den Kulissen an der Produktion. Dammbach zeigt, dass die alte Passionsspieltradition auch in der Gegenwart ihren Reiz nicht verloren hat. Die nächsten Passionsspiele finden 2019 statt.

Rhöner Masken Fastnacht

Die Rhöner Masken Fastnacht hat das einmalige alte Fastnachtsmaskenbrauchtum in der Rhön wiederbelebt. Die Maskentradition der Rhön reicht zurück ins 19. Jahrhundert. Die Rhöner Masken werden von einer Generation an die nächste weitergereicht und von ihren Besitzern mit großem Stolz getragen.

Symphonisches Blasorchester Volkach

Das Symphonische Blasorchester Volkach ist ein musikalisches Aushängeschild Unterfrankens. Das Orchester pflegt die große Musiktradition in Unterfranken auf höchstem Niveau. Zahlreiche Auszeichnungen sind Ausdruck der hohen musikalischen Qualität. Das Orchester repräsentiert die Stadt und die Musikschule Volkach auf nationaler und internationaler Ebene.

Weihnachtspostamt Himmelstadt

Das Weihnachtspostamt Himmelstadt lässt die Kinderherzen höher schlagen. In Himmelstadt steht bereits seit 1986 das einzige Weihnachtspostamt Bayerns mit der Adresse „An das Christkind in 97267 Himmelstadt“. Für die Kinder entsteht der Eindruck, sich direkt an das Christkind wenden zu können. Das Weihnachtspostamt Himmelstadt wird gemeinsam von der Deutschen Post und der Gemeinde betrieben. Mehr als 80.000 Briefe gehen inzwischen im Jahr in Himmelstadt ein. Die Briefe des Christkinds werden mit einem Sonderstempel versehen. Das Rückporto übernimmt die Deutsche Post.

Agnes-Bernauer-Festspielverein e. V.

Die bekannten „Agnes-Bernauer-Festspiele“ sind eine Zeitreise in Bayerns Vergangenheit in der Kultur- und Festspielstadt Straubing. Sie erinnern an die historische Figur der Augsburger Baderstochter Agnes Bernauer, ihre heimliche Hochzeit mit dem Wittelsbacher Albrecht III. und ihre tragische Ertränkung in 1435. Der Agnes-Bernauer-Festspielverein wurde am 17. März 1953 gegründet und hat seitdem zahlreiche Aufführungen durchgeführt. Die nächsten Festspiele finden vom 21. Juni bis 21. Juli 2019 statt.

„Die Förderer“ e. V. - Landshuter Hochzeit 1475

Die „Landshuter Hochzeit“ war nicht nur im Mittelalter ein europäisches Großereignis - auch heute handelt es sich um ein international beliebtes, kulturelles Spitzen-Ereignis im Freistaat Bayern. Die 41. Aufführung der Landshuter Hochzeit im Sommer 2017 wurde von rund 2.500 Mitwirkenden gestaltet und zählte rund 600.000 Gäste. Der Verein „Die Förderer“ hält mit seiner Arbeit die Geschichte Bayerns zur Zeit des Spätmittelalters im 15. Jahrhunderts lebendig und ist Musterbeispiel für ein langjährig erfolgreiches „Heimatmarketing“. Insbesondere dem 1902 gegründeten Verein ist es zu verdanken, dass die „Landshuter Hochzeit“ seit mehr als einem Jahrhundert nicht nur in Niederbayern, sondern auch weit darüber hinaus bekannt ist. Der über 7.000 Mitglieder zählende Verein setzt sich auch für die Erhaltung des kunsthistorischen Stadtbildes ein.

Förderverein Nibelungen-Festspiel Plattling e. V.

Die Nibelungen-Festspiele prägen den Ruf der Nibelungen-Stadt Plattling. 1988 fand die Uraufführung des Nibelungenfestspiels anlässlich der 100-Jahrfeier der Stadterhebung Plattlings statt. Der heute ausgezeichnete Förderverein wurde 1989 gegründet und zählt inzwischen 165 Mitglieder. Die Nibelungenfestspiele finden inzwischen alle vier Jahre in Plattling statt.

Holzkirchener Kerzenwallfahrt

Die Holzkirchener Kerzenwallfahrt zum Bogenberg gehört zu den großen brauchtümlichen Darstellungen der Pfingsttage in Niederbayern. Die seit über 500 Jahren bestehende Kerzenwallfahrtstradition beruht auf einem Gelübde der Holzkirchener im Angesicht einer Borkenkäferplage in den örtlichen Wäldern. Die Kerze - ein von Wachs umwickelter, fast 13 m langer und mehr als 50 kg schwerer Fichtenstamm - wird während der Wallfahrt auf der Schulter zweier Träger und an manchen Streckenabschnitten stehend von einem einzigen Mann alleine getragen. Die Wallfahrt ist ein beeindruckendes Bekenntnis zu Glaube, Heimat und Brauchtum und gleichzeitig ein Zeichen für die Verwurzelung unserer Kultur und unseres Brauchtums im christlichen Glauben.

Isargilde e. V.

Der Isargilde e.V. ist ein Netzwerk für Kreative in Niederbayern. Die Künstlergemeinschaft wurde vor rund 45 Jahren (1972) gegründet und umfasst derzeit 39 Künstler. Ihr Hauptanliegen ist die Veranstaltung von Ausstellungen - zunächst im Landkreis Dingolfing-Landau, seit 1990 aber auch überregional. Jeweils eine Ausstellung im Frühjahr und im Herbst haben sich inzwischen im Landkreis fest etabliert. Bereits 1993 wurde der Isargilde der Kulturpreis des Landkreises Dingolfing-Landau verliehen.

Spiegelauer Pandurenfest

Das historische Spiegelauer Pandurenfest wird jährlich in der Gemeinde Spiegelau am Pandurensteig im Bayerischen Wald gefeiert. Es erweckt die historischen Ereignisse rund um den Einfall der kaiserlich-österreichischen Pandurenmilizen in die Gegend im 18. Jahrhundert zum Leben. Das bunte Pandurenfest ist das Spiegelbild einer vitalen Region mit alter Tradition, lokaler Verwurzelung und großen Zukunftsperspektiven im Herzen Europas. Mit unzähligen Mitwirkenden von Waldkirchen bis Waldmünchen ist das Pandurenfest Beispiel für Zusammengehörigkeit und Tatkraft der ganzen Region und zieht jedes Jahr tausende Besucher an.